Bedächtig, fast gelangweilt dösen sie unter der Sonne des Mezzogiorno. Von weitem sichtbar lümmeln sie lässig auf einem der Hügel im Grenzgebiet der Terra di Bari und der Terra d’Otranto. Und nur hier. In direkter Nachbarschaft zum Valle d’Itria, dem „Tal der Trulli“, das auch für seinen exzellenten Weißwein bekannt ist.
Strahlend weiß gekalkte Hausfassaden, die die engen Gassen vor der Sommerhitze und die Menschen im Mittelalter vor Krankheiten wie der Pest schützen sollten. In schattigen Ecken und Winkeln gedeihen prächtige mediterrane Pflanzen. Treppen, Bögen, Durchgänge, in den Gassen kann man leicht die Orientierung verlieren. Überall ist der Hauch der Jahrhunderte zu spüren.
Die weißen Dörfer – wie der gesamte Südosten Italiens – sind nichts für Eilige. Sie sind nicht laut, sondern still beeindruckend. Und wenn man genau hinhört und sich darauf einlässt erzählen sie eine Menge.











